Amerika. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, der Extravaganz und Verrücktheit. Das Land, in dem die dicksten Menschen der Welt leben.

Denken wir an amerikanisches Essen, denken wir an Fastfood, Chips und Roat Beer, an bunte Süßigkeitenläden, kurz: einfach nur an ungesundes, fettes Essen!

Stiftung Spargeltest hat sich getraut und ganz mutig, typische amerikanische Fertiggerichte & Süßigkeiten getestet.

Ist „American Food“ wirklich so viel ungesünder?

Die Verpackungen sehen ja gut aus, aber halten sie auch, was sie versprechen?

 

Also bestellten wir bei „american food 4 you.de“ Frühstück, Mittagessen, Nachtisch und kleinere Snacks.

Angefangen haben wir mit Kellogg’s Pop Tarts Frosted Chocolate Fudge. Oh mein Gott? Was zum Teufel das ist, wussten wir auch nicht, aber es sah lecker aus – zu mindestens auf der Verpackung.

Beim Zubereiten im Toaster, roch es stark verbrannt und die Toasts erinnerten uns eher an Hundefutter. Dass die fertigen Kellogg’s Pop Tarts Frosted Chocolate Fudges nicht aussahen, wie auf der Verpackung, wunderte uns nicht mehr. Dennoch stellten wir fest, dass die kleinen getoasteten Schokotoasts mit Schokofüllung und Schokocreme gar nicht so übel schmeckten! Trotzdem ist es nicht zwingend nötig, sie aus Amerika importieren zu lassen, die deutsche „Prinzenrolle“ schmeckt genauso. Daher trifft der Werbespruch auf der Verpackung „the most delicious toaster pastries in the universe“ (zu Deutsch: Das köstlichste Toastgebäck im Universum) nicht ganz zu. Die Mitglieder der Stiftung Spargeltest würden ihren morgendlichen Toast nicht unbedingt durch Kellogg’s Pop Tarts Frosted Chocolate Fudge ersetzen wollen.

 

Weiter ging es mit dem, mittlerweile in Deutschland verbotenen, Schokoriegel „Butterfinger“. Schmecken soll er nach Erdnussbutter und Schokolade. Wir waren sehr gespannt! Vor allem, weil wir uns unter dem Namen der meist gekauften Süßigkeit Amerikas eine wahre Kalorienbombe vorstellten. Bei 270 Kalorien kamen unsere Vorstellungen nicht gerade von ungefähr! Dennoch trauten wir uns, frei nach dem Motto „Augen zu und durch“! Gesagt haben wir nichts, doch unsere verzerrten Gesichter konnte man gar nicht missverstehen! Der „Butterfinger“ schmeckt ähnlich dem bekannten Snickers-Riegel besticht aber durch seinen extremen Erdnussbuttergeschmack! Ohne den Hersteller „Nestlé“ schlecht machen zu wollen, müssen wir sagen: „Das war echt eklig!“

 

Wer den Film „Charlie & die Schokoladenfabrik“ kennt, wird jetzt genau hinhören. Denn unsere nächste Testsüßigkeit wird unter dem Namen „Wonka“ verkauft! Die bunten Verpackungen versprechen eine Geschmacks- und Farbveränderung im Mund. Trotzdem schmeckten die Wonka Giant Chewy Nerds sowie die Wonka Everlasting Gobstoppers beide gleich und hauptsächlich nach buntem Zucker. Was die Farbveränderung betrifft, so wurden sie einfach nur heller. Abschließend lässt sich sagen, dass das Interessanteste an den Wonka-Süßigkeiten die übertriebenen Verpackungen sind. Deshalb fragen wir uns, wieso die Amerikaner aus jeder Scheiße Rosinen machen können und das sogar erfolgreich!

 

Das bekannte Beef Jerky, getrocknetes Fleisch, wird in so mancher amerikanischen Sitcom gegessen. Mittlerweile sind wenige Sorten des Kultsnacks auch in deutschen Läden zu kaufen. Nach dem Probieren waren wir allerdings alles andere als ebenfalls begeistert! Das Fleisch schmeckte stark nach Zwiebel und fast einstimmig verzogen wir die Gesichter. Schnell war klar, dieser typisch amerikanische Snack zählt definitiv nicht zu unseren Favoriten!

 

Um den Geschmack des Beef Jerky aus unseren Mündern zu spülen, probierten wir als nächstes das typischste amerikanische Instantgetränk. Kool Aid heißt das Getränkepulver, das in verschiedensten Geschmacksrichtungen und Ausführungen verkauft wird. Wir wählten die kleinste Größe, ein Tütchen Kirsch-Getränkepulver von 3,9 Gramm. Dieses versprach fast zwei Liter Saft. Erschrocken waren wir darüber, dass zu diesem sehr mickrigen Inhalt noch eine ganze Tasse Zucker zugegeben werden muss. Daher probierten wir das Kirsch-Getränk zuerst ohne diesen. Das entstandene rote Gemisch schmeckte allerdings sehr künstlich und auch mit beigefügtem Zucker ist dieses Getränk nicht gerade der Renner.

 

Letztendlich gönnten wir uns ein Mittagessen aus dem Karton und probierten die Käse Makkaroni, die in den USA ein sehr beliebtes Fertiggericht sind. Das Zubereiten dauerte nicht lange, nach nicht mal zehn Minuten konnten wir unser äußerst lecker riechendes Gericht schon probieren. Diesmal waren wir wirklich überrascht! Wir konnten gar nicht genug bekommen von dem sehr intensiven aber auch sehr köstlichen Gericht. Doch zusammen mit den Pop Tarts wären sie auch das einzige, was wir eventuell wieder bestellen würden.

 

Eine Stunde und gefühlte 1000 Kalorien später befindet die Stiftung-Spargeltest, dass amerikanisches Essen viiiiiiiiel bunter und süßer ist, aber trotzdem nicht leckerer. Haribo und Co. können locker mit Wonka mithalten, wenn sie nicht sogar besser schmecken. Die Käsemakkaroni schmecken nicht wesentlich anders als deutsche Fertiggerichte, sind aber um einige Kalorien reicher. Amerikanische Produkte behalten also ihren Kultfaktor, aber wir verpassen nichts, wenn wir stattdessen deutsches Essen kaufen. Also: Erst mal zu Penny 😉

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