Ob Samba, Stepptanz oder Cha-Cha-Cha — Michelle Casjens aus Jg. 11 macht auf dem Parkett immer eine ausgezeichnete Figur

„Das Tanzen ist in mir drin“, so die 16jährige Michelle Casjens. Schon ihre Mutter tanzte leidenschaftlich gerne, von ihr wurde Michelle auch inspiriert. Mit 5 Jahren hatte sie schon ihre erste Tanzstunde, es wurde ihr sozusagen in die Wiege gelegt. Zuerst tanzte sie Steppdance, außerdem Jazzdance im Ballettissimo und heute tanzt sie zusätzlich noch lateinamerikanische Tänze im TKH „Turn Klubb Hannover“. Lateinamerikanische Tänze, das sind Samba, Cha-Cha-Cha, Jive, Pasodoble und Rumba. Im deutschem Tanzsportverband hat sie sich hochgearbeitet und ist jetzt in der Jugend C. Mit ihrem festen Tanzpartner hat sie verschiedene Auftritte und nimmt an Turnieren, zum Beispiel in Berlin und Frankfurt teil. Ihre beste Platzierung war in Frankfurt, als sie siebte von über hundert Teilnehmern wurde. Aber als wir sie nach ihrer schönsten Erfahrung fragen, erzählt sie uns von ihrem Auftritt am Ballhof im Januar diesen Jahres. Für diesen Anlass wurde ihr extra ein Kostüm angefertigt, erzählt sie. Heute tanzt sie im niedersächsischem Landeskader, das bedeutet einen Samstag oder Sonntag im Monat trainiert sie unter der Leitung des „ Let´s Dance“ Teilnehmers Roberto Albanese. „Das sind dann schon so sechs Stunden“, berichtet sie uns. Aber auch wenn sie nicht gerade im Landeskader ist, trainiert sie drei Mal in der Woche mindestens zwei Stunden. Am Wochenende steht ihr der Tanzsaal vom TKH zum Trainieren auch immer offen. Zu alledem kommt noch hinzu, dass sie auch selber Unterricht gibt, den sie natürlich auch zuhause vorbereiten muss. Da ist die Woche schnell voll. Wie schafft man das alles? Sogar Zeit für die Schule bleibt ihr noch, das ist für die Zehntklässlerin eine Priorität. Ihre Eltern und ihre beiden Geschwister unterstützen sie bei Turnieren und ihrem großem Hobby. Auch für ihre Freunde findet sie noch Zeit. Als wir sie nach ihren Zielen fragen, erzählt sie, dass sie erst einmal ihr Abitur abschließen möchte, um danach vielleicht an internationalen Turniere teilzunehmen. Nebenberuflich möchte sie weiterhin Jugendliche und Kinder trainieren. Das Tanzen ist also in ihr drin, auch wenn sie Musik hört, fängt sie gleich damit an. Es ist eben ihre große Leidenschaft.


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