Das Schicksal vorhersagen? Unmöglich! Oder etwa nicht?

Um das herauszufinden, haben wir uns bei der Wahrsagerin Elaen über unser zukünftiges Schicksal informiert, sie legt bereits seit zwanzig Jahren Karten. Außerdem pendelt sie. An für sich eine typisch, deutsch wirkende Frau. Lediglich ihr spiritueller Name scheint etwas ungewöhnlich, aber dazu später.
Im ersten Moment wirkt sie sehr glaubwürdig und man ist übermannt von ihrer geheimnisvollen Ausstrahlung und der Atmosphäre in diesem dunklen Raum, in dem es verdächtig nach Räucherstäbchen roch.

„Schon als Kind habe ich spirituelle Fähigkeiten bei mir entdeckt, meine Mutter meinte, ich solle es verschweigen, da es so etwas nicht gebe. Ich hatte Angst, aber es kam immer wieder, als ich 12 Jahre alt war, träumte ich von Ereignissen, die zwei bis drei Wochen später eintraten. Trotzdem habe ich mein Leben normal weitergelebt“, beginnt sie vom Beginn ihres spirituell geprägten Lebens zu erzählen.

Pink – Farbe der Lüge

Bis hierhin klingt das Ganze ja noch relativ plausibel und nachvollziehbar.
Weiter erzählt sie uns sehr offen von ihrer bewegten Vergangenheit: „Ich habe geheiratet und Kinder bekommen. Mein erster Mann, mit dem ich 11 Jahre verheiratet war, war Alkoholiker, sodass man ihm nur von hier bis zur Tür trauen konnte. Er hat mich belogen und betrogen. Ich sah dann ganz plötzlich eines Abends seine Aura, die erschreckend pink war und die ihn gänzlich umhüllte. Die Farbe Pink drückt die Lüge aus, wodurch mein Verdacht, dass er mich betrügen könnte, bestätigt wurde.“

Die ersten reellen überirdischen Erfahrungen machte sie nach einem Unfall mit schweren Kopfverletzungen, der durch ihren ersten Ehemann verursacht wurde und durch den sie klinisch tot war. Seitdem glaubt sie fest an ein Leben nach dem Tod und die damit verbundene Wiedergeburt.

 
Wahrsager
sehen alles, auch den Tod

„Menschen, die etwas derartiges noch nicht erlebt haben, können so etwas nicht nachempfinden. Ich habe meinen Körper verlassen und sah mich und mein Leben davonrauschen. Ich stieg immer weiter empor, sah eine Wiese auf der mir meine Kinder begegneten. Sie riefen nach mir. In diesem Moment spürte ich stärker als jemals zuvor, dass ich eine Verantwortung gegenüber meinen Kindern trage, dass sie mich brauchen. Deshalb kämpfte ich mich noch einmal zurück in meinen Körper und schließlich auch in mein Leben. Mit meiner Entlassung aus dem Krankenhaus, war die Scheidung von meinem ersten Mann an für sich schon in trockenen Tüchern!“

Seither hatte sie das Gefühl schon mehrmals gelebt zu haben und fand dies mittels mehrerer spiritueller Sitzungen auch heraus! Das erste Mal lebte sie als Elaen in Afrika. In der spirituellen Welt sollte man seinen Namen aus dem ersten Leben als Pseudonym verwenden. Auch heute fühlt sie sich dem Land und dem Kontinent sehr stark verbunden und hat dort Kontakt mit afrikanischen Heilern, den sogenannten Marabus.

Doch zuerst schildern wir euch, wie sie überhaupt in die esoterischen Kreise kam.
„Meine beiden Kinder aus erster Ehe gingen in den Kindergarten. Dort lernten sie einen Jungen kennen, dessen Mutter, eine Physiotherapeutin, meine heilenden Fähigkeiten entdeckt hat. Ich dachte, sie sei verrückt und glaubte ihr kein Wort. Dennoch nahm ich die Bücher über Esoterisches und Spirituelles mit nach Hause und verschlang sie förmlich. Doch der größte Teil des Inhalts kam mir unwahrscheinlich bekannt vor, als hätte ich das alles schon gewusst und es bloß vergessen. Schließlich versuchte ich mein Glück beim Kartenlegen und siehe da, ich sah in den Karten, die mir meine Tante schenkte, tatsächlich mein Leben und insbesondere meine zerrüttete Ehe vor mir. Meine Familie sah es als Spaß an, doch auch ihnen legte ich die Karten und alles was ich sagte ist auch eingetroffen!“
An dieser Stelle ist es wichtig zu sagen, dass es keine Grenze gibt bei ihren Vorhersagen gibt.

Es geht um den Kunden

Viele Kartenleger verschweigen die negativen Gesichtspunkte im Schicksal des Kunden, um diesen nicht zu verängstigen, denn das Einzige, was in der Esoterik unmöglich ist, ist es den Zeitpunkt vorauszusagen. Die kürzeste Zeitspanne zwischen Vorhersage des Todes und dessen Eintritt liegt in ihrem Fall bei drei Stunden, die größte bei viereinhalb Jahren. „Natürlich wurde ich auch schon oft beschimpft, wie ich darauf käme ihnen so etwas zu sagen, doch bisher haben am Ende alle eingesehen, dass ich immer Recht behalte!“ Aber warum geht man zu einer Kartenlegerin, wenn man die Wahrheit doch nicht vertragen kann?
Inzwischen verdient sie so ihren Lebensunterhalt, doch der Anfang war sehr schwer. Sie annoncierte in Zeitungen, blieb jedoch erfolglos, auch nach mehreren Umzügen hatte sie sich noch nicht in der Branche etabliert. Heute weiß sie, dass der Erfolg nur mit Hilfe von Mund-zu-Mund-Propaganda möglich ist. Manche ihrer Kunden, wollen das nur mal ausprobieren, aber die Meisten kommen nun regelmäßig. Ich hab Kunden aus allen Schichten. Professoren, Ärzte, auch Anwälte. Überwiegend sind es Frauen, junge Mädchen und Mütter. Manchmal kommen auch Männer zu ihr, um sich beraten zu lassen.

Kartenkunst kann Leben retten

 
Alles, was ich sage, trifft ein.
Immer!

Vor ein paar Jahren hatte sie ein kleines Mädchen, bei dem sie eine schwere Krankheit gesehen hat. „Ich habe der Mutter dringend geraten einen Arzt aufzusuchen, doch weil sie schon seit mehreren Jahren im Kindergarten arbeitete, glaubte sie mir zuerst nicht. Sie war überzeugt, dass es nur eine Laune ihres Kindes ist! Als sie dann zu einer vereinbarten Sitzung nicht erschienen ist, wusste ich sofort, um was es jetzt geht!“ Sie nahm also Kontakt zu den Heilern in Afrika auf, die man Marabus nennt! Diese zählen zu einer Art der Schamanen. „Ich sagte ihnen, worum es geht, sie gingen in den Busch und guckten was passiert und wie es weitergeht! Ich bekam dann einen Rückruf und sie haben mir vorausgesagt, dass das Mädchen Ende Dezember wieder gesund sei! Und was soll ich euch sagen? Genauso ist es eingetreten. Den Ärzten sind bei der Operation die Tumore quasi in die Hände gefallen. Wir haben dem Kind so das Leben gerettet!“ Doch die Marabus können nicht nur Dinge vorhersagen, nein, sie können angeblich auch dabei helfen Kinder zu bekommen und zwar mit der Hilfe von afrikanischen Kenntnissen. Die Frauen sollen mit einem der Marabus in ein Wasserloch mit Krokodilen gehen und ein paar Monate später, sollen die Frauen schwanger sein. Es gibt auch Hellseher, die in die Sterne schauen und Muscheln werfen und so angeblich herausfinden, was in Zukunft passieren wird.

Wie auch immer, Elaen ist überzeugt, dass ganze 98% ihrer Vorhersagen zutreffen. Ausnahmen sind Liebesbeziehungen.

In den Karten sieht man dennoch immer eine Art Vorbote.

Schwarze Magie

Zu esoterischen Sendungen im Fernsehen, sagte sie uns: „Da sie die gleichen Karten nutzen wie ich, sehe ich immer, was für einen Mist die erzählen. Ich habe schon oft versucht dort durchzukommen, um sie auszutricksen, aber leider hat es bisher noch nicht funktioniert! Es gibt auch Wahrsager, die behaupten sich selbst nicht die Karten legen zu können, doch woher will jemand wissen, was bei anderen in den Karten steht, wenn er es nicht einmal bei sich selbst lesen kann? Diese so genannte schwarze Magie bekämpfe ich.“
Zum Schluss hat sie auch mir die Karten gelegt. Sie hat gesagt, sie sieht eine Schwangerschaft und eine Hochzeit. Ein Geldgeschenk, eine Nachricht die etwas verändert, und einen Todesfall bei einem Mann um die 40 und eine Beerdigung! Im Prinzip das typische Leben.


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